In den Vereinigten Staaten sowie einzelnen europäischen und arabischen Ländern gibt es sie schon länger, nun haben sie auch ins Reich der Mitte Einzug gefunden: die Goldautomaten. In China wurde im Sommer 2011 das erste Gerät aufgestellt, berichtete die Onlineausgabe der „People’s Daily“. Der Goldautomat befindet sich in einem belebten Handelsviertel der Hautstadt Peking.

Betuchte Chinesen können hier Gold in Form von Barren und Münzen erwerben, bezahlt wird mit Bankkarte oder Bargeld. Pro Besuch ist die Abgabe auf 2,5 Kilogramm Gold beschränkt, das entsprach bei der Einweihung des Automaten einem Wert von rund 115.000 Euro.

Der Goldautomat ist ein Kooperationsprojekt der chinesischen Argrarhandelsbank mit einem Goldhändler. Die Aufsteller haben weitere Automaten angekündigt, man habe dafür sichere Standorte wie bewachte Goldhandelshäuser oder exklusive Clubs ins Auge gefasst.

Nach Indien ist China derzeit das Land mit der höchsten Nachfrage nach dem Edelmetall.

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