Es gibt Edelsteine bzw. Halbedelsteine, die unverwechselbar sind. Zwei dieser besonderen Mineralien sind der Mondstein und der Labradorit aus der Feldpsatgruppe. Beide Steine weisen ein Leuchten auf, das von innen kommt. Man hat den Eindruck, im Inneren des Steins hat jemand eine Taschenlampe angemacht. Wegen dieser Eigenschaft und der farblichen Vielfalt sind diese beiden Steine mit all ihren Varietäten sehr beliebt für die Herstellung von Schmuck. Jeder Stein hat ein individuelles Erscheinungsbild, was die Farben betrifft. Somit vermittelt jedes Schmuckstück seiner Trägerin oder seinem Träger das Gefühl, genau dieser Stein sei für sie oder ihn bestimmt. Attraktiv sind auch die Preise für Schmuck aus Mondstein und Labradorit. Je nach Qualität kann Schmuck aus Steinen der Feldspatgruppe sehr günstig sein. Je ausgeprägter das innere Leuchten ausfällt, desto mehr Geld muss man für die Schmuckstücke bezahlen.

Labradorit gibt dem Erscheiungsbild eigenen Namen

Das Labradorisieren – dieser Begriff ist aus den Eigenschaften dieses Halbedelsteins entstanden. Dieses irisierende Zusammenspiel mehrer Farben in einem Stein ist möglich durch Mischung verschiedener Minerale. Je klarer ein Stein ist, desto ausgeprägter ist dieses Labradorisieren. Es entsteht durch den Lichteinfall. Wenn man die Steine bewegt, sind die verschiedenen Farben gut auseinanderzuhalten. Je nach Richtung kommen auch Streifen und Punkte zum Vorschein. Wenn man selbst viel Freude an einem Labradorit haben möchte, trägt man ihn am besten als Armband oder als Ring, dann kann man den ständigen Farbwechsel besonders gut beobachten. Gefunden wurde der Labradorit, der im wesentlichen grün, blau und golden schimmert, zum ersten Mal auf der Halbinsel Labrador. Das war Ende des 18. Jahrhunderts. Inzwischen gibt es auch Funde in Finnland und Madagaskar.

Der Mondstein hat seinen Namen vom Planeten

Das besondere Leuchten und Schimmern erinnert bei qualitativ guten Mondsteinen an das Erscheinungsbild, das der Mond in klaren Nächten. Daher kommt der Name für diesen Stein, der mit seinen sanften Farben schmeichelhafte Schmuckstücke ergibt. Dieses besondere Leuchten gelangt von innen nach außen auf die Oberfläche eines Steines. Auf einem weißen Mondstein sieht es aus, als würde ein hellblaues Band über die Oberfläche wandern. Dieses Bild bezeichnet man als Adolarisieren. Das Phänomen macht den besonderen Reiz der Mondsteine aus, unabhängig von der Farbe. Außer dem weißen Mondstein gibt es auch pfirsichfarbene, bräunliche und graue Mondsteine. Je transparenter ein Mondstein ist, desto deutlicher ist das Adolarisieren wahrzunehmen. Außer in den wichtigsten Fundländern Indien und Sri Lanka gibt es auch Mondsteine zum Beispiel auch aus Afrika. Mondsteine werden ausschließlich für die Herstellung von Schmuck benutzt. Vorzugsweise schleift man Mondstein im Cabochon. So präsentiert die Oberfläche eines Steines am schönsten das wandernde Leuchten.

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